Das Bild zeigt eine Frau auf einem Berg und darunter ein Fluss. Sie macht Yogaübungen und genießt ihre Freiheit durch ihr selbstbestimmtes Leben.

Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus. 

Ricarda Huch

Viele Menschen da draußen sind unglücklich und versuchen verschiedene Gründe für ihr Unwohlsein. Oft wird dadurch aber die persönliche Verantwortung weggeschoben, anstatt die Eigenverantwortung zu übernehmen.

Selbstbestimmtes Leben durch mehr Eigenverantwortung

Zu Beginn ein Beispiel:

Steffen arbeitet in einem Büro einer Versicherungsgesellschaft.

Steffen ist unglücklich in seinem Job.

Seine Laune sinkt jeden Tag, allein aus dem Grund, weil er morgens dafür früh aufstehen muss. Deshalb kommt er auch meistens zu spät.

Seine Kollegen meiden ihn schon und um Hilfe wird er gar nicht mehr gefragt, weil er sowieso immer keine Zeit hat.

Eigenverantwortliche Entscheidungen will er überhaupt nicht treffen, denn es könnte ja eine falsche Entscheidung sein.

Er trifft fast jeden Tag mindestens eine der folgenden Aussagen:

  • „Hier komme ich nicht voran.“ 
  • „Mir gefällt mein Job nicht.“
  • „Wann ist endlich Feierabend.“
  • „Oh nein, schon wieder Montag.“
  • „Wann ist endlich wieder Wochenende?“
  • „Wegen meines Kollegen bin ich nicht weiter gekommen.“
  • „Mein Chef sieht nicht, was ich tagtäglich leiste.“ …
  • „Die Beförderung hätte ich viel mehr verdient als Hans.”
  • „Der hat es sowieso viel besser.”

Solche oder ähnliche Sätze lässt Steffen den ganzen Tag fallen.

Er gibt für seine Misere die Schuld nach außen.

Andere hätten es ja viel leichter, wenn sie selbstständig sind. Aber die hatten es ja viel besser, denn denen wurde es leicht gemacht. Er könne ja nicht einfach seinen Job kündigen und sich selbstständig machen. Aber wechseln ist auch nicht so einfach, weil er hier eine sichere Arbeit hat. Im Grunde hat der Staat Schuld, weil man so viel verdienen muss, um sich über Wasser zu halten, usw.

Hat Steffen denn wirklich keine Wahl?

Eigenverantwortung heißt selbstbestimmt Leben

Steffen hat immer die Schuld von sich weggeschoben. Er sieht sich als Opfer der Umstände. Der Alltag, der Chef, die Kollegen, sogar dem „Montag“ wird die Schuld gegeben.

Steffen lässt nichts aus, um anderen die Schuld für seine Misere zu geben. Er hat sich ganz mit seiner Opferrolle abgefunden. Er schiebt alle Dinge, die nicht so laufen, auf Personen oder Umstände, die er seiner Ansicht nach nicht verändern kann.

Aber ist das wirklich so?

Vielen Menschen haben diese Einstellung. Sie tun nur das Nötigste und denken, dass die Bezahlung besser sein sollte, damit sie mehr leisten.

Anderes Beispiel:

Steffens Kollege Hans kommt jeden Tag pünktlich zur Arbeit.

Er ist auch sonst ein fröhlicher Mensch und versucht in jedem Problem eine Herausforderung zu sehen, die er meistern wird.

Hans bemüht sich jeden Tag ein noch besserer Mitarbeiter zu sein. Er kommt meistens als erstes und geht als letztes.

Seine Kollegen können auf seine Hilfe jederzeit zählen. Er scheut sich auch nicht davor einmal eigenständig Entscheidungen zu fällen.

 

Erkennst du den Unterschied?

 

Hans ist positiv eingestellt und hat eine Perspektive.

Ihm ist seine Arbeit wichtig und er macht sie 100 %.

Er geht in Vorleistung und wird daher auch vom Chef belohnt, aber hat es nicht deshalb gemacht, sondern weil er durch seine tägliche Einstellung sein Leben verbessert hat. Selbstbestimmt zu leben heißt auch immer in Vorleistung zu gehen, um vom Leben positives zu empfangen.

 

Wer von den beiden glaubst du wird sein Leben positiv verändern und glücklicher werden?

Verantwortung übernehmen – Leben verbessern

In den beiden Beispielen kannst du gut erkennen, wie du dein Leben verbessern kannst, in dem du deine Einstellung änderst und eigenverantwortlicher handelst.

Sobald du Schuld abschiebst, gibst du auch automatisch die Möglichkeit ab, an deinem Leben etwas positiv zu verändern. Das könnte dann nur dein Umfeld.

Deine tägliche eigene Einstellung ist der Faktor wie sich dein Leben weiter entwickelt und das nicht nur im Beruf. Selbstbestimmt leben kann nur derjenige, der sich sein Leben jeden Tag selbst gestaltet.

Und selbst, wenn du in der Vergangenheit mal großes geleistet hast, interessiert das heute niemanden mehr. 

Was? Du glaubst mir nicht?

Mach doch mal den Selbsttest:

Interessiert es dich noch, wenn du auf einem grottenschlechten Konzert warst, ob die Band früher einmal sehr gute Konzerte durchgeführt hat?

Wohl kaum. Dir ist nur wichtig, dass du jetzt eine schöne Zeit auf dem Konzert verbringen kannst. Und wenn dem nicht so ist, wird genau das dein Bild über diese Band prägen. Alles, was die Band früher geleistet hatte, interessiert dich nicht, weil du es anders erlebt hast.

 

Es geht aber nicht darum, was andere von dir erwarten, sondern was du selbst von dir forderst. 

Wie willst du gesehen werden? Bist du der Steffen-Typus oder willst du Hans sein?

Steffen will viel Lob und Anerkennung von Außen. Er will Liebe und Verständnis spüren.

Das will wohl auf verschiedene Weise jeder Mensch.

Aber was macht Hans anders?

Er gibt erstmal Liebe, Verständnis, Anerkennung und Lob und erwartet erstmal nichts.

Ihm geht es selbst viel besser und er wird auch in einem anderen Licht gesehen.

Wenn du erstmal verstanden hast, dass es nicht darum geht von anderen zu viel zu erwarten oder Bedingungen daran knüpfst, wenn du ihnen hilfst, dann wird sich deine emotionale Verfassung für immer verändern.

Dein Mangelbewusstsein wird verschwinden und du brauchst keine Anerkennung mehr von Außen.

Merke:

  1. Wenn du etwas haben möchtest, dann geh ohne Bedingungen in Vorleistung.

2. Erwarte keine Belohnung, sondern tu es, um Anderen etwas Gutes zu tun.

3. Ruh dich nicht auf alten Erfolgen auf, sondern arbeite jeden Tag daran noch besser zu sein, ansonsten wirst du im Hier und Jetzt überholt.

15 phänomenale Tipps für ein selbstbestimmtes Leben

Das Bild zeigt einen gemalenen Menschen, der eine Treppe nach oben geht um Erleuchtung zu erlangen.

Wenn du denkst, dass du dein Leben grundsätzlich selbst bestimmst, dann kann ich dir sagen, dass du einem weit verbreiteten Irrtum der heutigen Gesellschaft unterliegst.

Medien und Werbung leben dir tagtäglich vor, was im Trend liegt. Freunde, Familie und Bekannte wissen auch meistens was besser für dich ist. 

Die Frage ist: Was davon willst du wirklich und macht dich zufrieden und glücklich?

Nur du selbst bist dafür verantwortlich wie dein Leben verläuft. Selbstbestimmt leben gibt dir immer mehr das Gefühl frei zu sein.

Nachfolgend gebe ich dir 15 Tipps, wie du es schaffst Selbstbestimmt zu leben:

1. Lerne dich selbst kennen

Fang an dir Klarheit zu schaffen, wo du hin willst. Sei dabei dir gegenüber schonungslos ehrlich. 

Stell dir Fragen wie:

Warum bin ich hier?

Was macht mir Freude?

Was könnte ich ändern, damit es mir in Zukunft besser geht?

Wieso gebe ich anderen die Schuld, wenn es mir nicht so gut geht?

Wo liegt mein Fokus in letzter Zeit? Kann ich diesen ändern?

Sollte ich überhaupt mein Leben so weiterleben oder sollte ich etwas ändern?

Das ist manchmal ein schwieriger Prozess, aber glaub mir, es lohnt sich. 

Betrachte deinen bisherigen Lebensweg: Was hat dich zu der Person gemacht, die du jetzt bist?

Mit der Klarheit, was du eigentlich willst, ist sehr wichtig um dein bisheriges Verhalten nachzuvollziehen. Was hat dich zu der Person gemacht, die du heute bist? Welche Kompetenzen hast du? Was ist dir wichtig und was ist unwichtig und solltest du ändern? Wann hast du auf jemand anderen gehört und nicht auf dich selbst?

Wie gesagt, sei dir gegenüber und anderen Gegenüber schonungslos ehrlich. Wenn du weißt, was du WIRKLICH willst, kannst du es erreichen. Deshalb verschaffe dir Klarheit über deine Bedürfnisse und inneren Wünsche.

 

Mein Tipp: Kauf dir dazu auch ein gutes Buch, dass dich weiter inspiriert. 

2. Werte bestimmen

Welche eigenen Werte lebst du?

Grundsätzlich kommen viele Werte von dem Land in dem du geboren und die meiste Lebenszeit verbracht hast.

Danach kommen die Regeln und Normen deines Umfeldes in dem du aufgewachsen bist. 

Als kleines Kind wirst du fast alle Werte deines Umfeldes als für dich richtig übernehmen. Es obliegt noch deinen Eltern für deine Sicherheit und dein Aufwachsen zu sorgen.

Wenn du älter wirst, solltest du dir überlegen, welche Werte du wirklich als wahr” ansiehst. Du kannst dich diesen Werten weiterhin verschreiben oder in Zukunft anders damit umgehen.

Es gehört zu deinem Leben dazu, zu bestimmen, was richtig und falsch für dich ist. 

Viele Menschen passen sich den Werten der Eltern ein Leben lang an oder rebellieren dagegen.

Aber muss denn alles gut oder schlecht sein, was dir mitgegeben wurde?

Versuch für dich herauszufinden, was gut für dich ist und was nicht. Nur dann hast du deine eigenen Werte für dich gefunden.

Versuch nicht nur zu verstehen, wie du Entscheidungen triffst, sondern nutze diese Entscheidungen um deine Ziele und Wünsche zu erreichen.

Lass dich dabei nicht beirren, wenn mal eine Entscheidung falsch scheint. Lass diese nicht als Fehler gelten, sondern dein Lehrmeister für dein selbstbestimmtes leben sein.

3. Offen für Neues

Wenn du bisher immer den Weg deines Umfeldes für dich gefolgt bist, mag es anfangs schwierig sein, herauszufinden, was du eigentlich willst. 

Bisher war es einfach, weil du Erwartungen erfüllt hast. Jetzt willst du deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche erfüllen. Aber dazu musst du deine Komfortzone verlassen.

Es kann dir Angst machen, aber wenn du deinen Blick auf die Chancen und Möglichkeiten richtest, sollte diese relativ schnell verschwinden.

Also bevor du die Wahl triffst, in welche Richtung sich dein Leben entwickeln sollte, wäre es von Vorteil, wenn du deine Möglichkeiten kennst.

Mach dir klar, dass du es bist, der für dich die Entscheidungen trifft. 

Wenn du dafür neue Sichtweisen, neues Wissen oder neue Menschen um dich benötigst, dann wage neues, um eben diese Dinge in dein Leben zu ziehen.

4. Lebenssinn

Das Bild zeigt eine Frau, die von einem Berg zum anderen hüpft. Sie will ihrem Leben mehr Sinn verleihen.

Was gibt deinem Leben einen Sinn?

Schon mal darüber nachgedacht?

Die Menschheit beschäftigt sich schon seit Jahrhunderten mit der Frage, ob denn das Leben einen Sinn hat.

Ich glaube, es hat so lange keinen Sinn, bist du deinem Leben einen Sinn gibst.

Sehr oft ist dein Lebenssinn im Kindesalter von deinem Umfeld bestimmt worden, aber du hast immer die Möglichkeit diesen Sinn im späteren Leben noch zu verändern.

Jeder von uns hat die Macht und die Kraft seinen Lebenssinn selbst zu bestimmen, wenn es wirklich gewollt ist. Also ergib dich nicht deinem bisherigen Leben und ändere etwas, wenn du dich mit deinem bisherigen Leben unzufrieden fühlst. 

Um herauszufinden, was deinem Leben einen Sinn gibt, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Was kann ich gut?
  • Was mache ich gerne?
  • Welche Möglichkeiten habe ich auf dieser Welt?

Auch hier gilt wieder: Probier einfach mal aus.

Es kann sein, dass du nicht sofort darauf kommst, was dir wirklich einen Sinn gibt.

In verschiedenen Lebensphasen kann sich der Sinn auch für dich verändern.

Wichtig ist, dass du verstehst, dass nur du deinen Sinn bestimmen kannst. Nur wenn du auf Außen reagierst, wird sich dein Sinn auch dementsprechend ändern.

Finde das, was dich glücklich und zufrieden macht. Fang an Verantwortung für dein Leben zu übernehmen und selbst zu bestimmen, was deinem Leben Sinn gibt.

5. Selbstbestimmt leben – Eigenverantwortung übernehmen

Wenn es dir ebenso ergeht wie Steffen und du die Schuld immer äußeren Umständen gibst, wirst du nie aus der Misere entfliehen können. Das Problem hierbei ist, dass du die Schuld von dir weg schiebst und somit selbst keine Möglichkeit mehr hast, diese Situation zu ändern.

Wir reden hier nicht von der Schuld, wer z. B. der Verursacher eines Verkehrsunfalles war. Wir reden davon, dass du anderen bewusst oder unbewusst die Schuld gibst, wenn es bei dir mal nicht so läuft und du nicht den Schritt wagst, etwas daran zu ändern.

Das kann sowohl in Beziehungen sein oder wenn du einfach mit deinem Job unzufrieden bist.

Es ist einfacher, den Umständen oder anderen Personen die Schuld zu geben, als selbst aktiv zu werden.

Für jede getroffene Entscheidung musst du den Preis zahlen, ob die Entscheidung nun von dir selber kommt oder du sie von deinem Umfeld übernimmst. Du bist derjenige der damit leben muss.

Wenn du nun die Schuld abschiebst, hast du auch keine Möglichkeit mehr daran etwas zu ändern und daran zu wachsen. Die äußeren Umstände werden sich sehr selten nach dir richten. 

Du musst selbst aktiv werden und für deine Entscheidungen einstehen – IMMER!

Bei kleinen Entscheidungen mag das einfach sein, aber je gewaltiger die Entscheidung ist, desto mehr wirst du versuchen diese abzuschieben.

Wenn du dich nun von deiner langjährigen Beziehung trennen willst, weil du schon lange unglücklich bist und ihr schon lange nebeneinander herlebt, kann es dir Anfangs wie eine zu große Veränderung erscheinen.

Eventuell hast du Angst davor allein zu sein oder vor finanziellen Problemen, weil ihr bisher eure Wohnung gemeinsam finanziert habt. 

Vielleicht seit ihr aber auch schon verheiratet und habt ein Kind.

All das kann deine Entscheidung beeinflussen und du denkst dir, dass du lieber bei deinem Partner bleibst, weil es einfacher scheint.

Aber ist es wirklich das, was du willst?

Willst du nicht wieder glücklich sein?

Glaub mir, wegen der Kinder zusammenzubleiben, wäre ein Fehler, weil du auf sie dein Unglück abstrahlst. Auch wenn du nichts sagst, spüren sie es und werden auch unzufriedener.

Außerdem ist es oft wieder deine innere Ausrede, dass du Angst hast dich zu trennen, weil du eventuell aus deiner Gewohnheit gerissen wirst. Oder aber du kannst nicht allein sein.

Tu es für dich, wenn du dann glücklicher bist. 

Wahrscheinlich wird es deinem Partner dann nach einiger Zeit ähnlich ergehen. 

Dasselbe gilt in allen anderen Lebenslagen. Entscheide dich immer für das, was dir auf die Dauer guttut. Ansonsten kannst du auch anderen nicht guttun.

Du kannst nicht selbstbestimmt leben, ohne Verantwortung zu übernehmen. Das geht nicht.

6. Ziele setzen

Das Bild zeigt eine Zielscheibe.

Wann hast du das letzte Mal Ziele gesetzt und diese auch verfolgt?

Wann waren diese Ziele deine eigenen?

Du wirst mich jetzt fragen, wie ich das meine. Deine Ziele sind doch immer deine Ziele? Oder etwa nicht?

Zielfindung

Nachdem du DEINE Ziele für dich gefunden hast, schreibst du sie auf. 

Verwende dafür die SMART-Formel nach Peter Drucker.

 

S – spezifisch (Ziel eindeutig definieren)

M – messbar (Ziel muss erreichbar sein an messbaren Zahlen)

A – attraktiv (Das Ziel muss für dich Attraktiv sein. –  vgl. Zielfindung)

R – realistisch (Deine Ziele müssen realistisch sein.)

T- terminiert (Du musst deine Ziele mit einem fixen Datum messen können.)

 

Wobei ein realistisches Ziel für jeden Menschen anders ausgelegt wird.

Was für einen reichen Ökonomen in kurzer Zeit realistisch ist, ist für einen normalen Bürger oft nicht so einfach erreichbar.

Was aber mit Zwischenzielen mit längerer Zeitdauer durchaus möglich sein kann.

Deshalb rate ich dir: Setze deine Ziele hoch und brich die Zwischenziele auf kürzere Abschnitte und kleine Zwischenbilanzen herunter. Oft ist dein Hauptziel so groß, dass du dich beim Weg dorthin mit kleinen Dingen beschäftigen musst und dich somit verzetteln kannst.

Nichtsdestotrotz arbeitest du mit deinen Zwischenzielen trotzdem auf dein Hauptziel hin.

Zielvisualisierung

Du kennst nun dein Ziel.

Nun musst du es noch im Unterbewusstsein verankern, damit dieses für dich arbeitet und dich deinen Zielen näher bringt.

Wie soll das funktionieren?

Unser Bewusstsein durchdenkt gerne Dinge und zieht am Ende logische Schlussfolgerungen. Aber Dinge weiterzuführen und auf Dauer umzusetzen ist für unser Bewusstsein sehr schwer umsetzbar.

Es ist vielen Ablenkungen ausgesetzt und kann sich meistens auf immer nur eine Sache konzentrieren.

Hier kommt dein Unterbewusstsein ins Spiel.

Es steuert viele Dinge gleichzeitig. Überleg mal, könntest du auf Dauer überleben, wenn dein Bewusstsein deine Atmung übernehmen müsste?

Genau so ist es mit erlernten Dingen: Auto fahren fällt uns anfangs sehr schwer, irgendwann funktioniert es wie von selbst.

Dein Unterbewusstsein arbeitet mit all deinen Sinnen. Es kann mehrere Eindrücke gleichzeitig aufnehmen und Dinge für dich im Hintergrund erledigen. 

Dein Unterbewusstsein handelt auch nie gut oder schlecht dir gegenüber aus eigenem Antrieb. Es handelt oft aus Gewohnheit heraus.

Stell dir bewusst deine Zukunft in der Gegenwartsform vor, damit es für das Unterbewusstsein so aussieht, als wäre dein Ziel schon erreicht. Dein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen Fantasievorstellungen und realen Erlebnissen. Deshalb sei so detailliert wie möglich in deiner Vorstellung.

Damit hast du es auf deiner Seite und selbst wenn du bewusst nicht daran denkst, handelt es für dich im verborgenen. 

Nun will ich für dich konkretisieren, wie du vorgehen solltest:

Fang an dir dein Ziel jeden Tag vorzustellen. Am besten morgens vor dem Aufstehen.

Stell dir den Moment in der Gegenwartsform vor. Du hast das Ziel bereits erreicht!

Sei dabei so detailreich wie möglich.

Wie fühlst du dich in dieser Vorstellung? Wer ist bei dir? Welche Freude empfindest du?

Wichtig ist, dass du ein positives Gefühl in dir erzeugst, wenn du dir das erreichte Ziel vorstellst. Ansonsten könnte es wieder sein, dass es sich nicht um dein Ziel handelt.

Damit solltest du jeden Tag einen deutlichen Schritt in Richtung deines Zieles machen.

Vergiss aber nie, dass deine eigene Handlung der letzte Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Nur, wenn du auch selbst dran bleibst wird sich dein Ziel erfüllen können. Damit sind wir wieder beim selbstbestimmt leben. 

Es liegt in deiner Eigenverantwortung, ob du deine Ziele richtig definiert hast, täglich visualisierst und ins Handeln kommst.

Das Bild zeigt eine halb abgebrannte Zigarette mit der Aufschrift: Your Life!!

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig dir die richtigen Gewohnheiten anzueignen. Wenn du morgens bereits deine Ziele visualisierst, wird es dich schon ein gutes Stück voranbringen.

Aber auch andere tägliche Routinen können durchaus dein Leben -im guten wie im schlechten- bestimmen.

Neue positive Gewohnheiten anzueignen erfordert etwas Zeit und die richtige Einstellung dazu. Ansonsten wird es schwierig werden.

Negative Routinen loszuwerden ist aber genauso schwierig. Oft werden wir für schlechte Gewohnheiten belohnt (z. B. regelmäßig Chips essen -> schmecken gut, aber kontraproduktiv, wenn du dich gesünder ernähren willst), was es um so schwerer macht diese loszuwerden.

Um lästige Routinen loszuwerden und gute Routinen aufzubauen empfehle ich dir meinen Artikel dazu. 

Grundsätzlich gilt aber wieder: Selbstbestimmt leben heißt, dass du auch dran bleibst und nicht deinen Versuchungen nachgibst um negative Gewohnheiten loszuwerden.

8. Konsumfilter – Was bringt mich weiter?

Wir kommen wieder zurück auf dein Unterbewusstsein.

Heutzutage werden wir überall von Informationen bombardiert.

Sei es werbetechnisch oder die neuesten Nachrichten.

Klatsch und Tratsch ist überall zu lesen und Werbeansprachen ist fast nicht vorbeizukommen.

Kein Mensch will normalerweise absichtlich Werbung ansehen und doch gehört sie zum Leben dazu und du kannst fast nicht ausweichen. Trotzdem kann man auch mal auf Radio und Fernsehen verzichten und sich mit einem guten Buch den Abend versüßen.

Ebenso ist es bei den Nachrichten.

Musst du denn wissen, was überall passiert? Brauchst du den neuesten Klatsch und Tratsch? Ist es für dich wichtig jede Nachricht der Welt zu verfolgen?

Ich habe für mich schon lange aufgehört allzu viel Nachrichten zu konsumieren. Meistens handelt es sich um negative Nachrichten, die mich persönlich nicht weiter bringen und eher nur an das Schlechte denken lassen.

Du bist ein eigener Mensch, mit eigener Verantwortung. Wenn du selbstbestimmt leben möchtest, solltest du für dich entscheiden, was für Informationen du tagtäglich konsumierst.

 

  • Ist es der hundertste Serienmarathon am Wochenende, wo die Zeit wie im Flug vergeht oder fängst du damit an deine Träume und Ziele zu verfolgen?
  • Schaust du dir die neuest Klatschzeitschrift an oder liest du ein Buch, dass dich persönlich weiter bringt?
  • Jammerst du über die Politik, die Welt oder alles Schlechte was auf der Welt passiert, dass dir in den Nachrichten gezeigt wird oder fängst du an dich positiv zu verändern und machst damit dein Umfeld und damit die Welt ein kleines Stückchen besser.

    Und bevor du jetzt sagst, dass du doch nicht alles ausblenden kannst, was auf der Welt passiert, kann ich dir sagen, dass es in deiner Verantwortung liegt, wie viel und was du täglich konsumierst. Wenn es dir wichtig erscheint, jeden Tag die Nachrichten zu schauen und du dich danach tatsächlich besser fühlst, dann mach weiter. Ich glaube, dass dem nicht so ist.

    Und nochmal: Was verändert sich, wenn du die Nachrichten anschaust? Doch nur, dass du irgendwo mit jammern kannst. 

    Wenn du tatsächlich nach den Nachrichten in einem Bereich groß was ändern willst und kannst, dann verstehe ich vollkommen, dass die Nachrichten für dich wichtig sind. Aber dann solltest du heute noch aktiv anpacken.

    Auch wenn du beruflich damit zu tun hast, ist es selbstverständlich, dass du weiterhin auf dem Laufenden bleiben musst.

    Ansonsten hör auf dich selbst zu belügen: Es ändert sich NICHTS, wenn du die Nachrichten konsumierst und glaub mir, sollte eine Apokalypse drohen oder neue Gesetze erlassen werden, bekommst du das zwangsläufig trotzdem mit, weil dich sicher viele Menschen darauf ansprechen werden.

    Nochmal, ich will dich nur inspirieren und dir eine andere Denkweise zeigen, aber es obliegt deiner Entscheidung in Eigenverantwortung, was du genau jeden Tag konsumierst. Selbst, wenn du deinen Konsum nur reduzieren willst ist es deine Entscheidung.

    Wichtig ist, dass du verstehst, dass die äußeren Einflüsse eine große Rolle spielen können, wenn du es zulässt.

     

    Beispiel:

    Fritz und Steffen sind Freunde.

    Fritz liest jeden Tag abends ein Buch oder verbringt die Zeit mit seinen Lieben. Er ist generell gut gelaunt, wenn er ins Bett geht und ist grundsätzlich positiv eingestellt.

    Steffen konsumiert jeden Abend die Nachrichten bevor er schlafen geht. Er hört negative Nachrichten und was derzeit im Trend ist und er kaufen sollte. Er wird von Außen beeinflusst und denkt oft über die Welt nach. Am Abend regt er sich noch über dieses und jenes, was auf der Welt passiert, bei seinen Lieben auf und geht mürrisch ins Bett. 

     

    Merkst du den Unterschied?

    Selbstbestimmt leben bedeutet, dass du jeden Tag entscheidest, was du konsumierst. 

    Ich rate dir gut zu überlegen, was dich wirklich weiter bringt.

    Das Bild zeigt die Reizüberflutung durch die sozial Media Kanäle.

    9. Steh zu dir selbst!

    Du kennst das vielleicht. Du wirst etwas gefragt und du kannst nicht nein sagen.

    Auch wenn du überhaupt keine Lust oder Zeit hast, sagst du trotzdem zu. 

    Aber warum machst du das? Meinst du es ist nötig? Glaubst du, dass du sonst deinen Status bei dieser Person verlierst? Aber mal anders rum: Wenn du bei einer Person in deinem Leben gleich um sowas fürchten musst ist sie es dann überhaupt wert in deinem Leben zu sein? 

    Oder sagst du einfach immer Ja”, weil es sich gehört? Ist es nicht viel besser, wenn es dir bei dem Ja” gut geht?

    Sag doch Ja” zu deinem Leben und zu Dingen die dir wichtig sind.  

    Das heißt nicht, dass du egoistisch durch dein leben gehen sollst, sondern eher, dass du nur ja sagst, wenn du wirklich Zeit hast oder jemandem zu der Zeit wirklich gerne helfen willst.

    Es ist jeden Tag deine Entscheidung für DICH einzustehen! Selbstbestimmt zu leben heißt auch einmal ein klares Nein” setzen zu können ohne das du dich gleich schlecht fühlen musst.

    Du willst frei sein? Dann steh zu dir selbst und steh für dich ein! Jeden Tag!

     

    Übung:

    Wenn du das nächste Mal etwas gebeten wirst oder etwas von dir verlangt wird und du willst das nicht, dann sag ein klares Nein. Die Person wird es verstehen.

    Wenn du aber wirklich Zeit hast und die Person Hilfe braucht und du willst helfen, dann sag zu. Du weißt am besten, wann du wirklich willst und wann nicht.

    10. Sei dein Aushängeschild

    Jeden Tag triffst du Entscheidungen. Ob sie deinem Selbstbild entsprechen oder von Außen kommen. Sie werden getroffen oder von dir zumindest getragen.

    Die Entscheidung liegt täglich bei dir.

    Bedenke dabei aber auch, dass jede Entscheidung dein Aushängeschild bedeutet. D. h. so wie du wahrgenommen wirst von Außen.

    Jetzt höre ich schon die ersten Stimmen, dass ich doch vorhin geschrieben habe, dass du mehr zu dir stehen sollst und die Entscheidung deine ist und nicht die von Außen.

    Aber dem widerspreche ich doch gar nicht. 

    Überleg mal: Du triffst eine Entscheidung für dich und es mag dem einen oder anderen nicht gefallen, aber wenn sie am Ende richtig war, ist dein Aushängeschild, dass du Dinge durchziehst, die du entscheidest.

    Wenn du aber jetzt immer auf andere hörst und Entscheidungen darauf basierend triffst, wird sich keiner mehr daran erinnern, wenn sie falsch war und dein Aushängeschild wird sich dementsprechend ändern.

    Du musst hier verstehen, dass es nicht darum geht, wie dich andere Leute sehen. Es wird immer jemanden geben, denen deine Art, deine Entscheidungen oder dein Aussehen nicht gefällt. Das ist nun mal so.

    Es geht aber darum, wie du dich selbst sehen willst und gesehen werden willst. Denn ob es einer anderen Person gefällt oder nicht ist irrelevant. Du hast dasselbe Aushängeschild, nur jeder nimmt es anders wahr. Wo die einen dich feiern, finden es die anderen nicht gut. Bleib authentisch, bleib bei dir.

    Also: Wie willst du dich sehen? Welche Marke willst du verkörpern?

    Erfolgreich?

    Glücklich?

    Zufrieden?

    Dann fang heute an deine täglichen Entscheidungen und Handlungen als dein eigenes Aushängeschild zu sehen. 

    Beispiel:

    Peter ist 38 und Junggeselle. Er lebt noch bei seinen Eltern, weil er damit viel Geld einspart. Es wird für ihn gekocht, geputzt und gewaschen. Damit spart er nochmal Geld. Er wurde von seinen Eltern auch so erzogen und hat das nie infrage gestellt. Das bequeme Leben in der Komfortzone gefällt ihm einerseits, aber trotzdem fehlt ihm etwas im Leben. 

    Seine bisherigen Entscheidungen wurden eher von seinen Eltern bestimmt. Auch seine Werte hat er nie überdacht. 

    Er weiß, dass er etwas ändern muss, aber bleibt lieber im bequemen Leben und hofft, dass alles besser wird.

     

    Wie glaubst du wird Peter sich selbst sehen? Glaubst du, er steht für sich im täglichen Leben ein? Glaubst du er wird glücklich werden, wenn er so weiter macht?

     

    Beispiel 2:

    Marius steht mit beiden Beinen im Leben. Schon früh ist er von zu Hause ausgezogen und hat sich sein Geld selbst verdient. Ab und an war das Geld knapp, aber er hat es immer wieder durch eigene Entscheidungen geschafft wieder finanziell flüssiger zu sein. Marius hat eine Freundin, der es gefällt, dass er so unabhängig und spontan sein kann.

    Marius hat trotzdem einen sehr guten Kontakt zu seinen Eltern, aber er hat die Entscheidung getroffen für sich selbst sorgen zu können. Seitdem standen ihm viel mehr Türen offen. Er kämpft sich auch durch seine eigenen Probleme, aber er ist glücklich. 

    Merkst du den Unterschied zwischen Marius und Peter? Marius wird sicher viel selbstbewusster und selbstbestimmter durch sein leben gehen. 

    Wie, glaubst du, wird man Peter und Marius von Außen betrachten? Wer hat in seinem Leben schon mehr erlebt? Wer erschafft sein Leben selbst?

    Diese beiden typischen Beispiele sollen dich inspirieren über dein Leben nachzudenken.

    Wie hast du bisher gelebt? Wann hast du selbstbestimmt gelebt und wie siehst du dich selbst? Was ist dein Aushängeschild?

     

    Übung:

    Überlege dir:

    • Triffst du eigenverantwortliche Entscheidungen oder lebst du Werte, die gar nicht zu dir passen oder längst nicht mehr passen.
    • Wie, denkst du, sehen dich die Leute im Außen. Hier ist es wichtig aufzuschreiben, was deine Gedanken dazu sind. Es geht hier nicht darum, dich anzupassen und irgendwo hineinpressen zu lassen, nur damit du gut ankommst. Es ist nur eine Bestandsaufnahme.
    • Jetzt fragst du 2 bis 3 Leute aus deinem Umfeld, wie du auf sie wirkst Vergleiche nun die beiden Ansichten. Oft ist die Sicht von Außenstehenden eine ganz andere als man sich selbst wahr nimmt.
    • Wichtig ist nicht zu vergessen, dass es nur eine Wahrnehmung ist und du dich nicht zwangsläufig ändern musst.
    • Überleg dir nun, ob dir dein Aushängeschild gefällt oder ob du etwas ändern willst.
    • Wenn ja, dann überlege dir was du ändern willst.

     

    Nochmal: Ändere dich nicht um deinem Gegenüber zu gefallen. Ändere dich authentisch zu dem ICH das du sein willst.

     

    11. Selbstbestimmtes Leben in einem fördernden Umfeld

    Das Bild zeigt einen Menschen, der einem anderen nach oben hilft.

    In deiner Eigenverantwortung suchst du dir natürlich auch dein Umfeld aus.

    Energiefresser negatives Umfeld

    Ein negatives Umfeld besteht meistens aus Menschen, die deine Ziele und Träume als unmöglich verkaufen und dir ausreden wollen. Oft halten sie dich davon ab, deine Träume sinnvoll zu verfolgen, weil sie Angst haben, dass sich zu viel ändert und sie selber nicht den Willen haben ihre Ziele zu verfolgen.

    Was du in deinem Umfeld auch nicht brauchst, sind Neider, die dich klein halten wollen, um sich selber besser zu fühlen.

    Wenn dich dein komplettes Umfeld generell nicht unterstützt oder inspiriert, bleibst du meistens da, wo du jetzt gerade bist.

    Zusammengefasst:

    Wenn eine Person in deinem Umfeld deine Ziele und Wünsche immer richtig schlecht redet, dich vielleicht öfters deshalb lächerlich aussehen lässt oder dich klein halten will, damit sich ja nichts ändert, dann solltest du dir überlegen, ob du dein Umfeld nicht um diese Menschen verkleinern solltest.

     

    Positiv und förderndes Umfeld

    Ein gutes Umfeld unterstützt dich in deinen Träumen und Visionen oder will dir diese zumindest nicht ausreden. Es handelt sich dabei um optimistische Realisten.

    Der größte Erfolg im Leben kommt vom Austausch mit inspirierenden Menschen mit denen du wertvolle Dinge teilen und zurückerhalten kannst.

    Mit dieser Unterstützung und den Informationen hilft es dir deinen Zielen näherzukommen. 

    Bau dir ein Netzwerk von verschiedenen Menschen auf, die offen sind für Neues und in allem eine neue Chance sehen. Die Interessen sollten ähnlich sein und ihr solltet euch gegenseitig unterstützen.

    Ich will dir damit nicht sagen, dass du jetzt generell dein ganzes Umfeld über Bord werfen sollst und händeringend neue Menschen in dein Leben ziehen sollst, bei denen du glaubst, sie inspirieren dich.

    Gib der Sache ein bisschen Zeit und schau dir nach und nach dein Umfeld genau an.

    Von einem unterstützenden Umfeld kannst du trotzdem gute Ratschläge annehmen, wenn etwas wirklich unrealistisch klingt. Bedenken darf natürlich jeder äußern.

    Viele Menschen deines Umfeldes sind vielleicht erst einmal einfach nur verblüfft von deinem Vorhaben. Bring es ihnen näher. Wenn sie dir helfen wollen deine Ziele zu erreichen oder zumindest nicht versuchen dir alles dauerhaft schlecht zu reden, solltest du den Kontakt auf jeden Fall wahren. Wer weiß, vielleicht steckst du sie sogar an. Du bist ja auch ihr Umfeld. 😉

     

    12. Realistisch oder unrealistisch

    Selbstbestimmt zu leben heißt aber auch dir klar zu machen, was für dich möglich ist und was nicht.

    Du kennst dich selbst am besten. Du weißt, was du leisten kannst, wenn du willst. 

    Oft ist es auch die Frage, wie sehr du für dein Ziel brennst. Wie wichtig ist es dir, dein Ziel zu erreichen? Willst du es wirklich? 

    Wie hoch ist dein Risiko? Bist du bereit es einzugehen? 

    Mach dazu am besten eine Risikoanalyse. Stell deine Risiken auf und frage dich, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses Risiko eintritt. Dagegen kannst du dann die Chancen aufwiegen.

    Aber wie gesagt: Am Wichtigsten ist immer, wie sehr du etwas willst. Jede Sache, jede Möglichkeit und jede Entwicklung wird dadurch in ein ganz anderes Licht gesetzt. Was oft unerreichbar scheint, ist dadurch durchaus möglich.

     

    Beispiel:

    Du willst abnehmen, weil du dich unwohl fühlst. Es sollen 20 kg sein. 

    Nun machst du es einfach nur, weil es dein Umfeld dir rät. Es gehen tatsächlich mal ein paar Kilogramm weg, die aber dann schnell wieder drauf sind. 

    Egal welche Diät du machst, es ist immer dasselbe. Du schaffst es vielleicht sogar eine zeit lang und wiegst dann schon bald wieder dasselbe.

     

    Anderes Beispiel:

    Du willst abnehmen, weil du es wirklich wirklich willst. Du hast keinen Bock mehr so weiterzumachen. Du willst dich jeden Tag wunderbar fühlen.

    Plötzlich schaffst du es. Du hast jeden Tag die Motivation dazu und fühlst dich besser und besser und bist noch mehr motiviert. Du tust es für dich mit vollem Elan.

    Schnell wirst du wieder bemerken: Egal welche Diät du machst, die Erfolge werden da sein.

     

    Dein Wille kann dein Leben verändern. Werde dir klar, was du wirklich wirklich willst und dann wirst du das auch erreichen. Finde dabei etwas, was dich jeden Tag motiviert und immer in deinem inneren Auge vor dir abläuft.

    Visualisiere jeden Tag was du erreicht haben willst! Vgl. Punkt 6.

    Mach dir auch klar, wer dir dabei helfen kann.

    Du siehst, was teilweise unmöglich scheint, wird plötzlich möglich, wenn du es für dich möglich machst. 

    Das Bild zeigt ein durchgestrichenes "can't" und ein neu geschriebenes "can".

    13. Selbstbestimmtes leben durch Gelassenheit

    Wie entspannt gehst du den Tag an?

    Bist du ausgeglichen?

    Jede Entscheidung, die du gelassen triffst, macht dir selten Kopfzerbrechen.

    Aber wie soll das gehen, wenn der Chef gleich eine Antwort will oder die Kinder schreien oder du eine schnelle Kaufentscheidung treffen sollst?

    Sofort reagiert dein Körper auf die Stresssituation und du fühlst dich unter Druck gesetzt.

    Du kannst solche Entscheidungen selten verschieben, aber du kannst generell gelassener werden und damit dein Stresslevel minimieren.

    Wie machst du das am besten?

    Indem du versuchst durchgehend entspannter zu werden. Wie wäre es mit einer täglichen beruhigenden Morgenroutine, die aus Meditation, Sport, Yoga oder einer Kombination der drei Dingen besteht? Sogar daher dafür, dass du frühzeitig aufstehst, um dir den Morgen für dich zu gönnen.

    Du wirst sehen, wenn du das eine Weile lang machst, wirst du viel gelassener werden und auch irgendwelche schnellen Entscheidungen werden wir leichter von der Hand fallen.

    Probiers aus 😉

     

    14. Sicherheit trifft Freiheit

    Oft überschneiden sich Sicherheit und Freiheit, aber nicht immer ist das der Fall.

    Wenn du selbstbestimmt Leben willst, musst du für dich von Fall zu Fall abwägen, was dir wichtiger ist.

    Wenn Dieter lieber die Sicherheit eines Angestelltenjobs vorzieht, heißt das nicht, dass Franz dem zustimmt. Er arbeitet vielleicht lieber unabhängig, weil das Freiheit für ihn bedeutet.

    Das gilt in allen Lebensbereichen.

    Werde dir klar, wann dir was wichtiger ist und kopiere nicht Entscheidungen deiner Familie oder Freunde, weil es bei denen so zu passen scheint.

    Du musst dich gut fühlen. Es ist dein Leben also auch deine Entscheidung.

    15. Liebe dein Leben

    Das Bild zeigt zwei Personen, die im Sonnenuntergang Gitarre spielen und ihr Leben genießen.

    Zu guter Letzt solltest du nie vergessen, dass dein Leben ein Geschenk ist. 

    Selbstbestimmt leben heißt auch dein Leben mal einfach zu genießen. Lass mal 5e gerade sein und mach das, was dir Spaß macht oder einfach mal gar nichts.

    Oft ist es der Schritt zurück, der zwei Schritte vorwärts möglich macht.

    Hör auch auf dich zu vergleichen. Du bist nicht jemand anders, du bist du.

    Du hast eigene Ziele, Werte und Einstellungen als dein Gegenüber. Genau so hast du auch andere Voraussetzungen.

    Selbstbestimmt leben = Lebe eigenverantwortlich!

    Diese 15 Tipps sollen dir helfen dein Leben in die eigene Hand zu nehmen. 

    Wenn du deinen Traum leben willst, musst du Verantwortung übernehmen und selbstbestimmt leben lernen. 

    Fang heute damit an!

    Versuche es zuerst mit kleinen Schritten und dann steigere dich von Tag zu Tag.

    Vergiss nicht: Du kreierst dein eigenes Leben jeden Tag selbst!