Warum du in deinem Leben öfter dankbar sein solltest

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.”

Francis Bacon, englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann

Danke dir. Dieses Bild zeigt die Wörter, die wir viel öfters sagen sollten.

Wie geht es dir?

Wie fühlst du dich?

Was ist heute gut gelaufen?

Was läuft generell gut?

Wann hast du dir das letzte Mal diese Fragen gestellt? Hast du dich überhaupt schon einmal mit den Dingen beschäftigt, die sehr gut laufen?

Die meisten Menschen lassen in ihrem Alltag nur die negativen Ereignisse Revue passieren. 

Beispiel:

Dir wird in dein Auto rein gefahren. Es handelt sich nur um einen kleinen Kratzer und doch spürst du die Nachwirkungen noch tagelang. Du ärgerst dich über denjenigen, der dir ins Auto fuhr, du ärgerst dich über dich selbst, dass du nicht eher losgefahren bist und somit nie dort hingekommen wärst und du ärgerst dich über den Kratzer im Auto…

An einem anderen Tag gewinnst du 20.000 €. Du freust dich sehr darüber, aber nach kurzer Zeit schon, bist du an den Gewinn gewohnt und du denkst nicht mehr darüber nach. Solltest du aber dieses Geld wegen einem Irrtum wieder abgeben müssen, hättest du ein Verlustgefühl, dass tagelang anhält. Und das obwohl du mit dem Geld nicht mal gerechnet hättest.

An diesem Beispiel kannst du gut erkennen, dass uns die negativen Ereignisse viel länger beschäftigen als der positive Gegenpart.

Wie also gehst du vor um dir dieser positiven Ereignisse öfter bewusst zu werden?

Dankbarkeit als Hilfsmittel

Hier kommt die Dankbarkeit ins Spiel.

Wie oft in deinem Leben warst du wirklich dankbar? Wie oft hast du dich bewusst damit beschäftigt?

Beispiel aus dem eigenen Leben:

Ich dachte früher auch immer nur an die negativen Ereignisse. 

Ob ich jetzt eine schlechte Note bekommen hatte, einmal zu spät aufgestanden war oder aber einen negativen Kommentar von einem fremden Menschen bekam. 

Meine Gedanken kreisten stunden- oder sogar tagelang über diese doch recht banalen Dinge. 

Rate mal, wie sich das auf meinen Tag ausgewirkt hatte? Positiver wird dieser wohl kaum geworden sein. 

Ich kam aus dem Gedankenkarussell nicht heraus. Und wie du sicher weißt, sind Gedanken und Gefühle sehr eng miteinander verbunden.

Natürlich passierte mir auch enorm viel Positives. Ich freute mich auch darüber, aber diese Freude war spätestens mit dem nächsten negativen Kleinereignis wieder vergessen.

Vor einigen Jahren erkannte ich, dass es mir sehr gut geht und ich das nur mal wahrnehmen musste. Ich fing an dankbar dafür zu sein.

Jeden Tag nahm ich mir einige Minuten um darüber nachzudenken, wofür ich dankbar sein kann. Ich wurde dadurch von Tag zu Tag zufriedener.

Noch heute mache ich täglich meine Dankbarkeitsroutine und fühle mich gleich danach um einiges besser.

Jetzt wirst du mich fragen: Aber für was soll ich dankbar sein?

Bei mir läufts nicht und ich habe große Probleme. Wie kann ich dann dankbar sein?

Gründe für mehr Dankbarkeit in deinem Leben

Ich sage dir: Versuch trotz aller Missstände immer zu überlegen für was du dankbar sein könntest. Bei jedem Menschen sind das andere Dinge deshalb will ich dir bei meinen Beispielen nur einige auflisten, die du für dich abänderst oder ergänzt.

Zeige Dankbarkeit für:

  • jeden Atemzug!
  • deine Gesundheit!
  • dein Augenlicht!
  • Ohren und Nase!
  • deine eigenen Gefühle!
  • deinen Geschmackssinn!
  • dein Leben!
  • Freiheit!
  • deine Familie!
  • wahre Freunde!
  • saubere Kleidung!
  • freie Auswahl deiner Lebensmittel!
  • ein Dach über dem Kopf!

Merkst du was? Es gibt immer Gründe um dankbar zu sein.

Je dankbarer du bist, umso mehr wirst du erkennen wie viel positives dir geschenkt wurde.

Dankbarkeit, nein danke!

Wenn du in einer schlechten Phase bist, wirst du selten auf die Idee kommen dankbar zu sein. 

Ein Gedankenkreisel hält dich Gefangen und veranlasst dich, immer wieder über dieselben negativen Dinge nachzudenken. 

Durch das ständige nachdenken, verschlimmert sich dein mentaler Zustand meistens und neue negative Gedanken kommen hinzu. Ein Teufelskreis beginnt.

Ob diese negativen Ereignisse um die sich deine Gedanken kreisen am Ende wirklich eintreffen, steht in den Sternen. Meistens tun sie es nicht.

Aber für dein Unterbewusstsein fühlt es sich so an, als ob dies passiert wäre.

Ob ein erneutes Durchspielen eines Ereignisses in deinen Gedanken, das Ereignis ändert ist auch zu bezweifeln.

Aber für dein Unterbewusstsein fühlt es sich so an, als wäre diese Sache im Moment präsent und du müsstest dich demnach schlecht fühlen.

Dankbarkeit – Ein Wegweiser in ein zufriedenes Leben

Indem du Dankbar bist, lenkst du deinen Fokus und dein Unterbewusstsein auf die wichtigen Dinge im Leben.

Außerdem hilft dir Dankbarkeit dabei

  • dein positives Mindset zu steigern,
  • Sorgen zu verringern,
  • deinen Fokus von “negativ” auf “positiv” zu verändern,
  • deinen Selbstwert zu steigern,
  • dich nicht ständig zu vergleichen,
  • deine Motivation zu erhöhen,
  • dein Immunsystem zu verbessern,
  • deine Genesung bei Krankheiten zu beschleunigen,
  • deine Disziplin zu stärken,
  • deinen Schlaf kontinuierlich zu verbessern,
  • Ärger, Gier und Eifersucht in Zufriedenheit, Selbstlosigkeit und Vertrauen umzuwandeln,
  • deine Ziele fokussierter anzugehen und zu erreichen,
  • deine soziale Angst in Selbstvertrauen umzuwandeln,
  • und deinen Stress zu reduzieren.

Wie du Dankbarkeit für dich nutzen kannst, um zufriedener und glücklicher zu werden.

Du willst dein Leben mittels Dankbarkeit auf ein neues Level bringen? Dann sieh dir meine Tipps dazu an:

1. 5 Minuten Dankbarkeit zum Frühstück

Fang an jeden Morgen 5 Minuten dankbar zu sein. Du wirst merken, es wird dich nach einiger Zeit zu einem positiveren Menschen machen.

Du könntest gleich damit beginnen für dein Frühstück dankbar zu sein. Vielleicht hat sogar dein Wecker ein Danke verdient, weil er dich geweckt hat. Hm, wohl eher doch nicht. ;

2. Negativ Vs. Positiv

Nimm dir jeden Tag, wenn es dir gerade nicht so gut geht, kurz Zeit um nachzudenken wofür du gerade jetzt dankbar sein kannst. Somit kannst du dir wieder in Erinnerung rufen, was bereits gut läuft und ob dieses negative Ereignis die guten Ereignisse für die du Dankbar sein kannst wirklich in den Schatten stellen kann. 

Übe das öfters und dir werden sehr schnell positive Ereignisse in den Sinn kommen, die deine Gedanken positiv beeinflussen.

3. Dankbarkeitstagebuch

Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Trage alle Dinge ein, für die du Dankbar sein kannst. Wenn es dir schlecht gehst, dann lies immer wieder darin. Du wirst sehen, es wird dich aufbauen.

Du kannst dazu noch Bilder einkleben. Diese helfen oft beim visualisieren und du hast schneller die richtigen Bilder im Kopf.

4. Dankbarkeitsbrief

Schreibe einen Dankbarkeitsbrief an diejenige Person, der du besonders dankbar bist. Vielleicht jemand, bei dem du nie die Gelegenheit hattest dich zu bedanken.

Du musst den Brief nie abschicken, aber lies immer wieder darin um dich daran zu erinnern und dein Glücksempfinden zu steigern.

5. 5 schöne Erlebnisse

Welche 5 schönen Dinge hast du in letzter Zeit erlebt? Wie hat es sich angefühlt? Ruf dir, wenn es dir nicht so gut geht, diese Dinge einfach kurz ins Gedächtnis.

Du wirst sehen, du wirst dich dadurch um einiges besser fühlen.

6. Vorstellungsvermögen Dankbarkeit

Stell dir Personen vor, die dir in der Vergangenheit geholfen haben und wohin du durch sie gekommen bist. Überleg dir gedanklich, wie du ihnen danken könntest. Stell dir dann dazu vor, wie sie sich darüber freuen.

Du wirst sehen, es wird dich sehr fröhlich stimmen.

7. Reale Dankbarkeit

Du hast diese Personen ausgewählt? Dann zeig Dankbarkeit mit einer Geste oder sag ihnen direkt einfach mal Danke.

Ihre Reaktion sollte sehr positiv sein. Das wiederum wird dich um eine positive Erfahrung reicher machen.

8. Das Gute am Schlechten

Du denkst zu viel über schlechte Dinge nach? Dann finde doch mal die guten Seiten daran.

Beispiel: Du langweilst dich in deinem Beruf? Was ist daran gut?

Vielleicht die netten Kollegen?

Das du gut bezahlt wirst?

Das der Job für dich ein Sprungbrett für einen besseren Job ist?

Beispiel 2: Du hast einen Freund verloren, weil du dich verändert hast und ihr nicht mehr zusammen passt.

Du hast dich vielleicht in eine andere Richtung entwickelt und ihr seit einfach inzwischen zu verschieden?!

Ihr habt euch vielleicht gegenseitig nicht mehr gut getan und jetzt kann wieder jeder durchstarten?!

Finde in deinem Fall positive Beispiele.

(Falls du gar nichts findest, ist es wohl an der Zeit etwas in deinem Leben zu verändern.)

9. Noch-Schlimmer-Szenario

Du kommst nicht in das Positive, weil dein Szenario in deinem Kopf zu negativ ist?

Kein Problem.

Dann frag dich doch mal, was noch schlechter hätte laufen können. Dein Szenario mag hart sein, aber ginge es nicht noch schlechter? Kannst du nicht dankbar sein, dass es nicht noch mieser gelaufen ist?

Hattest du vielleicht Glück im Unglück?

Ein Beispiel:

Du musst zu einem wichtigen Termin, aber dein Auto streickt. Glücklicherweise kann dich deine Nachbarin noch rechtzeitig zu deinem Termin hinfahren. 

Sei dankbar, dass es nicht noch schlimmer lief und atme durch.

Außerdem solltest du dir immer die Frage stellen, ob sich vielleicht neue Wege für dich auftun. Das wird nicht immer möglich sein, aber oft stellen sich nur die Weichen neu.

10. Selbstverständliches in den Fokus setzen

Was ist für dich bereits alltäglich geworden?

Deine Wohnung?

Deine Freunde?

Dein Wohlstand?

Deine Freundin/dein Freund?

Was wäre denn, wenn du sie nicht mehr hättest?

  • Kein Dach über dem Kopf heißt ein Leben unter freiem Himmel. Klingt nur an Sommertagen gut. 😉
  • Ein Leben in Einsamkeit fühlt sich auch nicht gerade toll an, oder?
  • Wohlstand ist selbstverständlich. Überlege mal, was wäre, wenn du kein Geld hättest…
  • Deine Freundin/dein Freund mag manchmal nerven, aber was wäre ohne Sie/Ihn?

Lass deine Fantasie ein bisschen spielen.

Wenn du die alltäglichen Dinge & Menschen nicht mehr hättest würdest du sie doch vermissen, oder? 

Spiele diese Szenarien mal durch und freu dich über die Menschen und Dinge die du hast. Sie sind keine Selbstverständlichkeit.

11. Dankbarkeitskalender

Entwerfe für das neue Jahr einen Kalender in dem du jeden Tag einträgst, wofür du an diesem Tag danke sagen willst.

Du wirst sehen, nach einigen Wochen wird dich das massiv positiv stimmen.

Im nächsten Jahr kannst du dann diesen Kalender zu jedem Tag wieder umblättern und sehen, was dir im Vorjahr gutes widerfahren ist.

Mein Zusatztipp an dieser Stelle wäre, dass du deinen Kalender gleich größer machst um Platz für 5 Jahre zu lassen. Somit kannst du jedes Jahr an diesem Tag gleich darunter schreiben und dann das jeweilige Jahr davor lesen. Das sollte dich doppelt positiv stimmen!

12. Fotoalbum der Dankbarkeit

Erstelle ein Fotoalbum mit Fotos, die zeigen, wofür du dankbar bist.

Von Menschen, Ereignissen, Dingen… egal was. Es kommen nur Fotos in dein Album, für die Dinge für die du dankbar sein kannst. 

Jedesmal wenn du darin blätterst, wirst du Dankbarkeit und Glück verspüren.

13. Dankbarkeitsmeditation

Meditierst du schon? Nein?

Wie wäre es, wenn du mit einer täglichen Dankbarkeitsmeditation beginnst.

Du kannst gerne meine Dankbarkeitsaffirmation dazu verwenden. Dort gibt es auch einen Meditationsteil:

Meditiere jeden Tag und nach einigen Wochen wirst du schon größere Auswirkungen bemerken.

14. 5 Finger in einer Hand

Du willst dich schnell wieder an 5 Gründe erinnern, wofür du dankbar sein kannst?

Wie wäre es, wenn du für jeden Finger ein Ereignis benennst, wofür du dankbar sein kannst?

Mach dazu mit jedem Finger eine positive Geste um dir die Erinnerung abzurufen.

  • Daumen: Daumen hoch
  • Zeigefinger: Auf etwas schönes zeigen.
  • Mittelfinger: Was hast du schon schönes für einen anderen Menschen gemacht. Erinnere dich daran.
  • Ringfinger: Der Herzensfinger soll dich an die Menschen, Lebewesen und Dinge erinnern, die du liebst. 
  • Kleiner Finger: Für welche Sache in deinem Leben bist du zutiefst dankbar?

So wirst du dir viel mehr Dinge merken können und vor allem sind sie schnell abrufbar.

15. Der Münzen-Trick

Dieser Trick hilft dir vorallem, wenn du für Alltägliche Dinge mehr Dankbarkeit verspüren, dir diese Dinge bewusst machen und anderen Menschen mehr Anerkennung zeigen willst.

Steck dir dazu 3 Münzen in deine rechte Hosentasche.

Jedesmal wenn du dich bei jemandem für etwas bedankt hast, nimm eine Münze und stecke sie in die linke Hosentasche.

Ziel ist es, jeden Tag alle Münzen von einer in die andere Tasche wandern zu lassen. Du weißt somit, dass du 3x am Tag achtsam Dankbar warst.

Sei dankbar, jeden Tag!

Wenn du einige dieser Tipps befolgst, solltest du bald positive Effekte verspüren. Auch dein Umfeld wird dies bemerken.

Es könnte sein, dass du viel positiver auftrittst und somit neue positive Menschen in dein Leben ziehst.

Probier einige Tipps heute noch aus und schau was passiert!

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